Wie steckt man’s weg?

Ein größeres Gefälle dürfte es wohl kaum geben in der Liga als das zwischen den Bayern und Greuther Fürth. Die Zahlen hinsichtlich Etat, Länderspielerfahrung etc. überlasse ich mal den all den Anderen. Denn im Grunde braucht man das nicht.

Alles andere als ein deutlicher Bayern- Sieg im Ronhof wäre eine deutliche Überraschung. Da interessiert dann schon eher die Auswirkung. Versemmelt sich Fürth eventuell nachhaltig die Tordifferenz? Denken wir an Bochum beim 0:7 in der Vorwoche oder Schalke in der letzten Saison, die sich nie wieder davon erholten, daßß die Bayern sie überrollt hatten.

Woraus folgt: wie steckt das Team eine hohe Niederlage weg? Im Erfolg ist immer eitel Sonnenschein – aber wie geht die Mannschaft miteinander um, wie der Trainer mit ihr und umgekehrt?

Kurz: wie ist es um die Nehmerqualitäten bestellt. Oder gelingt es wirklich, den Auftritt der Bayern als das gern zitierte Bonusspiel zu sehen. Abpfiff, abhaken und weiter geht’s?

Oben und unten in der Tabelle ist also gleich zu Beginn des Spieltags höchstwahrscheinlich geklärt. Und der Aufsteiger tut gut daran, sich in die nächste Länderspielpause zu retten und sich dann neu auszurichten für die Gegner, gegen die man punkten kann.

Bayern hingegen läuft sich warm für den nächsten CL- Spieltag und Dinamo Kiew. Zeitgleich geht es schon um die nächsten Spieler auf der Transfer- Wunschliste. Tausche Süle gegen Rüdiger, vielleicht wäre dies ein Gewinn für alle Beteiligten. Aber mansieht: das aktuelle Spiel ist eher Nebensache.

Ohne Bezug

Da hat man doch mitunter wirklich den Eindruck, daß zwischen den Spieltagen eine Nachrichtenflaute herrscht wie sonst nur zu Länderspielpausen. Oder wie sonst soll man es sich erklären, daß manche Vorberichterstattung schon eine ganze Woche lang am Kochen gehalten wird? Oder aber irgendwelche Nicht- Meldungen ins Rollen gebracht werden?

Der Neuer kriegt ’nen Orden, Lewandowski stellt sich einen goldenen Schuh ins Regal und Maxi Arnold besucht am freien Tag einen kickenden Kumpel beim HSV. Soll er doch – andere fliegen durch halb Europa zum Shoppen und wenn Arnold mal nicht die einkaufsstraße in Wolfsburg sehen möchte sondern in die weite Welt hinaus – bitte! Er wird schon nicht gleich beim HSV unterschreiben. 😉

Es ist aber auch zugegebenermaßen schwieriger geworden, das „Drumherum“ zu Spielen oder zu einem Verein zu berichten, wenn diesen Verein die Leute nur mit irgendwelchen exotischen Abos sehen können. Da kann der Boulevard sich die Finger wund schreiben, wie er will. Oder warum am Dienstag noch den so genannten Nachdreher veröffentlichen, wenn die meisten Leute nicht wissen, worauf Bezug genommen wird?

Ich denke ja – und hoffe auch ein wenig – die Liga fängt an, sich ins eigene Fleisch zu schneiden und merkt es nicht einmal, wenn sich manche Zuschauer oder Konsumenten dann abwenden. Daß man auf sie nicht angewiesen ist, tröstet nur auf den ersten Blick.

Störche wie Löwen

So schnell kann es gehen – etwa vier Monate nach Pokalhalbfinale und Relegationsteilnahme ist die Story von Holstein Kiel erst einmal vorüber. Der Verein darf sich nach dem Rücktritt von Trainer Werner einen Neuen suchen. Und so sehr die Offiziellen nach der offiziellen Lesart versucht haben wollen ihn umzustimmen: ewige Treue hätten sie ihm natürlich auch nicht zusichern können.

Da ist ein freiwilliger Abgang mit Zitat in der Vereins- Pressemitteilung immer noch schöner als ein kalter Rauswurf, wenn es auch in den nächsten Wochen nicht gefunkt hätte zwischen Team und Trainer.

Kiel ist damit aber kein Einzelfall. Man denke an Karlsruhe nach dem späten Knockout gegen Hamburg in der Relegation. Oder aber an Braunschweig, das nach dem Entscheidungsspielen gegen Wolfsburg im Jahr drauf in die Drittklassigkeit rutschte – nach einer Niederlage am letzten Spieltag. Übrigens in Kiel.

Daß die Enttäuschung über das Verpassen eines großen Ziels sich nicht aus den Klamotten schütteln läßt – nachvollziehbar. Über einen solch großen Zeitraum ist es schlichtweg ein Phänomen. Spielerverkäufe kommen dann noch hinzu. Doch ein neuer Kader steht halt nicht immer für einen Neuanfang.

Ausweg

Da hat der Stefan Kuntz ja schnell Nägel mit Köpfen gemacht und ist sich mit dem türkischen Fußballverband einig geworden. Cheftrainer ist er also nun unter einem Nationalteam- Manager Altintop und soll versuchen, die Türkei doch noch zur Wüsten-WM in Katar im Advent 2022 zu bringen.


Was ein schwieriges Unterfangen werden dürfte – mit der Aussicht, schon in drei Wochen als aussichtlos zu gelten. Dann halt Neuaufbau und EM 2024 in Deutschland anvisieren.


Kuntz dürfte auch dieses Fernziel gereizt haben, gepaart mit der Erkenntnis, daß es für ihn kein Weiterkommen innerhalb des DFB mehr geben würde. Denn als U21-Coach war ja auch er mal gehandelt worden als der Nachfolger vom Cremeboy, dann aber dessen ehemaliger Co- Trainer vom FC Bayern losgeeist worden.


Und daß für Kuntz keine echte Option darin bestand, Vereinstrainer zu werden, dürfte ihm selbst wohl am meisten klar gewesen sein. Denn so fürchterlich erfolgreich war er halt nicht. Oberliga- Meister mit Borussia Neunkirchen, seinem Heimatverein. Das war’s. Die anderen Engagements in zweiter Liga und Regionalliga waren eher kurzzeitig.


Nun also nutzt Kuntz seine Türkei- Erfahrung, Mitte der Neunziger war er dort für ein Jahr als Spieler. Und gleichzeitig arbeitet er auf den Abschluß seiner Karriere hin und der DFB hat keinen U21- Coach, der sich insgeheim als Schatten- Bundestrainer sieht. Zudem kann sicherlich der Flickhansi nun auch diesen Bereich ein wenig nach seinen Vorstellungen mitgestalten.
Mal sehen, wie viele Seiten bei dieser Aktion gewinnen.. .

Abwarten

Man muß halt nur abwarten können als FC Bayern. Irgendwann lassen die Anderen mal Punkte liegen und dann steht man wieder ganz oben in der Tabelle. So geschehen nun beim VfL Wolfsburg, der über ein 1:1 gegen Ex-Trainer Glasner und seine Frankfurter nicht hinaus kam.

Und schon profitieren die Bayern von ihrem 7:0- Knaller gegen Bochum und sind Tabellenführer. Ob sie die Position nochmal abgeben werden in dieser Saison?

Sicherlich eher in der Hinrunde als später, wenn sie erst einmal richtig ins Rollen kommen. Und letztlich sind da noch direkte Duelle mit eben den Wolfsburgern und Dortmund offen. Da hofft dann die Liga auf Abwechslung. Der BVB besiegte Union mit 4:2 und das ging erneut nicht ohne Haaland- Tor. Leverkusen hielt nach Blitzstart und früher roter Karte lange in Stuttgart durch und fuhr mit einem 3:1 drei Punkte ein.

Leipzig ist schon neun Punkte hinter den Bayern. Von einer Rolle als Herausforderer sollten sie dort erst einmal nicht mehr reden. Zu viele eigene Baustellen gibt es und Trainer Marsh, zwar RB- Kenner, dürfte dennoch ein gewisses Anspruchsdenken der Oberen spüren, wenn die Ergebnisse nicht bald konstant besser werden.

Ganz andere Grübeleien hegen sie zu Wochenbeginn beim VfL Bochum nach ihrer Rekord- Bundesliga- Niederlage. Das hatte auch nicht viel mit Erstklassigkeit zu tun und es ist ihnen brutal vorgeführt worden. Wichtig ist da nur, daß die Mannschaft von Trainer Reis das Erlebnis in München schnell abhaken kann. Denn letztlich ist es eaum verstärkte Zweitligatruppe, mit der zu bestehen naturgemäß schwierig wird.

Vom Überrollen und noch nicht rollen

Hätte der Torschuß von Gnabry wirklich nicht das Tor erreicht? So verunglückt sah der eigentlich gar nicht aus. Na, jedenfalls hat Lewandowski den Schuß, sagen wir mal, „verstärkt“ kurz vor der Torlinie und sich somit dennächsten Rekord geholt. Hat in dreizehn aufeinander folgenden Heimspielen der Bayern getroffen.

Es war nur ein Aspekt beim 7:0 gegen Aufsteiger Bochum, dessen Keeper Riemann sogar im Interview bei der Anzahl der Gegentore durcheinander kam. Fans des VfL werden jetzt darauf hinweisen, daß Schalke letzte Saison noch ein Gegentor mehr kassierte. Ein schwacher Trost, die Tordifferenz ist bis auf weiteres verhunzt.

Nur drei Tore fielen in den anderen vier Samstagsspielen. Köln und Leipzig schossen je eines davon in einem wirklich tollen Kick. Dass der FC erst über die Relegation die Klasse für sich erhalten hat, kann man sich bei diesem Auftreten kaum vorstellen. RB bot die volle Bandbreite zwischen zu risikofreudig und sehr druckvollem Spiel. Nur ein Sieg aus den ersten fünf spielen dürfte aber nicht den Machern in Leipzig und Salzburg entsprechen.

Damit steht man übrigens nur um drei Tore besser da als Gladbachs Borussia, die 0:1 in Augsburg verlor und unter dem neuen Coach Hütter es noch nicht so recht versteht zu überzeugen. Vom Auftaktspiel gegen München einmal abgesehen. Mainz und Freiburg sowie Bielefeld und Hoffenheim trafen gar nicht.

Zum Ende des Spieltags kann sich Wolfsburg die Tabellenführung zurückholen, sofern ein Sieg gegen Frankfurt gelingt. Auf den Trainerbänken treffen Vorgänger Glasner und Nachfolger van Bommel aufeinander. Ersterer sieht bei Letzterem seine eigene Handschrift im Auftritt der Wölfe. Der VfL verweist darauf, wieviel sich geändert habe seit Glasner sich auf den Weg zur Eintracht gemacht hat.

Dortmund spielt gegen Union, während Stuttgart gegen Leverkusen antritt. Ob sich Bayer nur eine Verschnaufpause genommen hat in der Europa League und nun beim VfB wieder seinen intensiven und attraktiven Fußball der letzten Wochen zeigen wird?

Die Kurve kriegen

Da hat Hertha- Trainer Dardai ja wirklich den richtigen Mann eingewechselt. Ekkelenkamp kam für Boateng, traf selbst einmal und war auch am entscheidenden Treffer beteiligt, einem Fürther Eigentor. Ob nun alles wieder Friede, Freude und Eierkuchen ist bei der Hertha? Nur, weil man gegen die beiden Aufsteiger sechs Punkte eingefahren hat? Irgendwann rappelt es wieder, früher oder später…

Fürth bleibt nach dem 1:2 sieglos und der letzte Tabellenplatz ist damit auch schon für eine weitere Woche sicher vergeben. Fraglich ist nur, inwiefern die Mannschaften vor dem Kleeblatt sich ein wenig von ihm distanzieren können. Für’s Absetzen ist es noch zu früh in der Saison.

Augsburg etwa hat die Gladbacher zu Gast und sollte allmählich die Kurve kriegen. Doch mit Trainer Weinzierl hat Manager Reuter ja schon bei dessen erstem Engagement bemerkenswerte Geduld bewiesen. So auch diesmal?

Aufsteiger Bochum muß zu den Bayern und im Vorfeld spricht man über zwei Leute, die fehlen. Beim VfL Stürmer Zoller mit Kreuzbandriß, bei den Bayern Coman nach einerm kleinen Herz- Eingriff. Beiden baldige Genesung! Sportlich sind die Rollen klar verteilt und der VfL dürfte bei diesem Auswärtsspiel sicherlich keine Punkte von vornherein eingeplant haben.

Köln gegen Leipzig klingt weniger interessant als es dann werden könnte. Beim FC war Einiges im Vordergrund, nur das Spiel nicht. Trainer Baumgart war ja als TV- Experte im Einsatz und einmal in Plauderlaune, erzählte er dann gleich über die miese Infrastruktur am Geißbockheim. Für einen neuen Trainer, dessen Mentor und Ex-Manager weg ist, ist das erfreulicherweise eine klare Ansprache. Ach ja, und gegen RB hat Baumgart bereits mit Paderborn gut ausgesehen, warum also nicht auch mit den Kölnern?

Bielefeld könnte mit einem Sieg gegen Hoffenheim sein Punktekonto auf einen Schlag verdoppeln. Freiburg und Mainz sind im Spitzenduell darauf aus, Punkte für den Klassenverbleib zu sammeln. Das ist die offizielle Lesart – Freiburgs Trainer Streich sprach allerdings schon vom Europapokal – für die Mainzer.

Europaträume

Das ging ja dann mal daneben für Union Berlin. Premiere in der Conference League beim tschechischen Meister und gegen den gewinnt man nicht, wenn man fünfzig Minuten in Unterzahl spielen muß. Beim 1:3 bei Slavia Prag fallen die entscheidenden Gegentore spät. aber sie fallen halt.

Aber auch sonst lief es eher ein wenig ruckelig. Leverkusen siegt nur 2:1 gegen Budapest, Frankfurt spielt gerade einmal 1:1 gegen Fener. Und Özil schenkt der Eintracht auch noch einen ein. Da dürfte sein ehemaliger Mitspieler in der Nationalmannschaft, der Poldi, eine Menge zu erzählen gehabt haben. Denn Poldi ist nun im Nebenerwerb in der Mannschaft der RTL- Experten.

Es wird also wieder Zeit für die Liga – auch wenn den Auftakt zum 5. Spieltag die Hertha und Greuther Fürth bestreiten. Zum Glück nur für einen ganz exklusiven Kundenkreis. Es sei denn, die berliner haben nach ihrem Sieg in Bochum eine do breite Brust bekommen, daß sie wirklich zu einem hochkonzentrierten und -effektiven Auftritt in der Lage sind.

Dem Trainer täte es auf alle Fälle gut. Und Manager Bobic hatte unlängst dementiert, daß er mit Dortmunds Pokalsieger- Trainer Terzic angebandelt habe. Immerhin wäre der dann eindeutig die Wahl des Managers, denn ich kann mir nicht vorstellen, daß Herthas Investor den Terzic kennt.

Fürth hingegen – in seinen Heimspielen nach wie vor sieglos – muß unbedingt auswärts punkten, wenn die Sache mit dem Klassenverbleib gelingen soll. Bei einem Auswärtssieg würde man die Hertha überholen und sich zugleich den Mannschaften wieder annähern, die direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib sind: Bochum und Bielefeld.

Eine Etage tiefer ist Vorjahresabsteiger Schalke dabei sich einzugrooven, notfalls hat man ja den Torgaranten Terodde. Ein Sieg gegen Karlsruhe und Königsblau schließt zur Spitzengruppe auf. Nürnergs Trainer Klauß, der zeitgleich gegen Rostock spielt, hat aber auf den Punkt gebracht, was diese Clubs eint: „Der nächste Schritt kann nicht sein, vom Europapokal zu träumen“. Doch – und exakt das ist das Problem.

Gelb auf Gelb

Wo gibt es denn sowas? Zum Beispiel im Fanshop des BVB! Pünktlich mit Beginn des ersten Vorrunden- Spiels in Istanbul hat Borussia Dortmund sein CL- Trikot präsentiert. Klar, man muß ja den Verkauf ankurbeln und es bedarf wohl eher der Nachfrage, warum es für den DFB- Pokalwettbewerb nicht auch noch eine eigene Kollektion gibt? Bitte nachbessern, und zwar gleich alle Vereine!

Na, jedenfalls hat dieses Dortmunder Trikot einen ganz besonderen Clou: das Vereinswappen kannst Du nur erahnen. Zumindest hat man behauptet, es wäre irgendwo links. Denn in dieser Sonderedition ist es tatsächlich ganz in gelb gehalten – auf gelbem Untergrund. Das ist ungefähr so als würde ich Euch ein Blatt Papier zeigen und behaupten, da wäre ein Schneemann drauf.

Es waren wohl auch die Fans, die mit Protesten in den Wochen zuvor dafür gesorgt haben, daß der Trikothersteller überhaupt ein Wappen auf das Trikot aufgebracht hat.

Falls also Haaland unf Co. ihre Liebe zum Verein auch in der CL dokumentieren wollen: Küssen bitte links, eine Handbreit oberhalb der Werbung.

Reklame gibt es dann am Abend wieder satt, wenn die Premiere der Conference League von Union Berlin gezeigt wird. Bei Slavia Prag geht es los für die Elf von Urs Fischer und immerhin gibt es dieses Spiel auch im Free TV zu sehen. Mit all den Kröten, die es beim Sender „Nitro“ zu schlucken gilt.

Die Rückkehr von Özil nach Deutschland beim Spiel mit Fenerbahce bei Eintracht Frankfurt sowie das Gastspiel von Kökns früherem Trainer Stöger in Leverkusen gibt es nur, wenn man ein paar Groschen in einen Schlitz eigener Wahl am Fernseher steckt. Oder so ähnlich. 🙂

Vom Hören oder Lesen

Vom Ergebnis her hat sich Barca ohne Messi ja sogar noch verbessert im Duell mit den Bayern. Statt 2:8 diesmal „nur“ 0:3. Irgendwas von chancenlos habe ich gelesen. Das kennt man so gar nicht, wenn diese beiden Großen gegeneinander antreten. Ob wir uns daran gewöhnen müssen, daß Barcelona nicht mehr zum inneren Kreis der europäischen Topvereine gehört?

Den Tipp von Blogkollege Sigurd, daß es am Abend im ZDF eine Zusammenfassung aus diesem und anderen Spielen gibt, gebe ich gern weiter. Es sind zwar dann Bilder, die schon einen Tag alt sind. aber hey, daran werden wir uns ganz sicherlich gewöhnen müssen. In England kennt man das bereits seit Jahren mit den „alten“ Bildern. Und für uns kann man nur hoffen, daß das ZDF diese Spiele nicht in sein neues Youtube- Format gießt, wie sie es mit sämtlichen Bundesligaspielen tun. Das wäre nämlich arg anstrengend.

Vorher wird Dortmund noch bei Besiktas spielen und Leipzig tritt beim Pep in Manchester an. Beim BVB verlassen sie sich auf ihren Haaland, bei RB sind sie von einigen Spielern verlassen worden beziehungsweise haben jene verkauft. Das merkte man schon im direkten Aufeinandertreffen mit den Bayern am Wochenende und das wird man auch bei Man City merken: Leipzig hat noch eine Menge Arbeit vor sich um das zuletzt gezeigte Niveau wiederzufinden.

Es ist schon recht seltsam, wenn das europäische Geschäft steigt und man selbst ist als Nicht- alles- Abonnent ein Stück weit außen vor. Allmählich wird man aber konditioniert und neulich hatte ich irgendwo gelesen, daß vielen von denen, die Fußball über Smartphone etc. konsumieren, kürzere Schnipsel der Spiele reichen würden. Kann ich nicht verstehen, will doch Spiel gucken und keinen Tor- der- Woche – Wettbewerb.