Fenster zu und nun müssen die Vereine mal so lange, wie die Spekulatius im Supermarkt stehen, mit dem Personal auskommen, dass sie gerade haben. Der Nachtrag zum Kicker- Sonderheft ist im Druck und der erste Spieltag nach Beendigung der Einkaufszeit hat begonnen. Änderungen gibt es nun nur noch durch vereinslose Kicker oder aber auf der Trainerposition.
Und da ging es dann gleich hoch her nach dem 1:4 der Kölner in Stuttgart. eigentlich ein normales Ergebnis, aber das Umfeld beim ständig hyperventilierenden FC trainiert schon wieder Schnappatmung. Dabei war die Idee, tief zu stehen und mit der Zeit dann immer offensiver zu werden, gar nicht mal schlecht. aber Stuttgart hat eben eine andere Qualität und schlägt dann in der besten Phase der Kölner zu.
Beim Nachbarn aus Leverkusen sollten gemäß der „Welt“ vom Montag schon erste Zweifel am neuen Trainer aufkommen. Manch einer wähnt sich da wohl auf dem Vorjahres- Trip, als ten Hag nach nur wenigen Wochen wieder gehen musste. Martinez Carles kommt jetzt nicht als Charmebolzen rüber und die Niederlage in Elversberg fuchst unterm Bayerkreuz doch mehr als man eingestehen möchte.
Gegen Union Berlin muss also eine Reaktion der teuren Truppe erfolgen. – Überraschungs- Debütant Elversberg hingegen scheint auch in Gladbach nicht von vornherein chancenlos zu sein. Erst recht nicht, wenn sie ihre Effektivität aufrecht erhalten und nicht nur ansehnlich spielen, sondern eben auch erfolgreich abschließen.
Die Mitaufsteiger aus Paderborn und Schalke sind gegen Freiburg und Bayern definitiv in der Außenseiterrolle, Werder gegen Leipzig schon auf Kurs Fehlstart.
Wesentlich spannender ist das Aufeinandertreffen zwischen Hoffenheim und Dortmund. Ob sie sich gegenseitig Punkte wegnehmen? Anderenfalls wäre es statistisch ein Fehlstart, für Hoffenheim noch mehr als für den BVB. Frankfurt und Hamburg gehen leicht favorisiert in ihre Sonntagsspiele gegen Augsburg und Mainz.
In der 2. Liga geht der Blick nach Hannover. Vier Spiele und nur vier Punkte – das ist zu wenig für die Ansprüche der 96er und es kommt drauf an, dass Trainer Titz diese Startbilanz gut verkauft – so lange man ihn noch lässt.