„So reagiert die Fußball- Welt“. Als ich das am Freitagabend las, hatte ich schon das Schlimmste befürchtet.
Wünschen wir also Bayern- Trainer Kompany baldige Genesung und seinem Spieler Kimmich die Ruhe und Kraft, die es nach einem schweren Verlust braucht.
Mehr gibt es dazu doch eigentlich nicht zu sagen, oder? Und ja, der Eine oder die Andere wird auch gefragt – aber sie könnten Manns oder Frau genug sein, zu antworten, dass sie nichts sagen möchten. Oder beiden eine Nachricht geschrieben haben und es damit bewenden lassen.
So aber kommen die Kollegen Kovac, Klose, die Frau Krüger (jetzt vom HSV) und manch andere mit ihren Statements um die Ecke. Und ich habe bestimmt noch ein paar Leute vergessen. – Bitte, schickt den Beiden doch alle guten Wünsche auf privaten Kanälen. Mir müsst Ihr nicht beweisen, wie empathisch Ihr seid.
Ohne und sicherlich auch für Trainer und Kapitän gewannen die Bayern das Topspiel in Freiburg mit 3:1 und sind wieder Tabellenführer vor dem BVB, dessen Sieg gegen Frankfurt vor allem eines war: zäh.
Freiburgs und Leverkusens Niederlagen lassen beide Teams ein wenig zurückfallen, wodurch Leipzig und Werder mit ihren Siegen Tabellenkosmetik betreiben konnten. Und in Bremen dürfte man sich wünschen, die Saison wäre jetzt schon zu Ende.
Gladbach feierte den ersten Sieg der Saison in Stuttgart inklusive einem Klasse- Comeback nach schnellem Rückstand und beim VfB kriselt es weiter. Sieben Punkte Rückstand auf die CL- Ränge sind natürlich noch locker aufzuholen im Laufe der Saison – sie sollten aber irgendwann auch damit beginnen.
In Liga 2 ist Hertha BSC das Maß aller Dinge und mit sieben Punkten Vorsprung auf Nürnberg Tabellenführer. Ist Kaiserslautern nach dem 1:0- Sieg beim Club nun schon ein Aufstiegskandidat? Oder Magdeburg der alljährlich gesuchte Geheim- Tipp? Man tut sich damit noch ein wenig schwer.
Klar ist aber: der Trainerwechsel- Effekt in Hannover ist im Derby- Chaos zum Spielende steckengeblieben. Braunschweig siegt mit 2:0 und Sandro Wagner wagt sich aufs Drahtseil. Kritisiert zurecht die Ausschreitungen des eigenen Anhangs als „Scheiße“, liefert sportlich aber in ähnlicher Qualität ab mit seiner Truppe.