Fachwerk und Stückwerk

Und wenn der Coutinho nächstes Mal Freunde in Barcelona besucht, kann er ihnen mal zeigen, wie westfälisches Fachwerk aussieht. Weniger, weil eh Welttourismustag war, sondern vielmehr, weil er mit seinen Bayern im Dörfchen Störmede übernachtete. Und nach dem Frühtstück und vor dem Spiel in Paderborn dann einen Spaziergang durchs Dorf machte.

Dabei paßt natürlich die Security der Bayern auf, daß den Wertobjekten nichts passiert. Und so sieht das Ganz dann fast aus wie ein Rundgang von Gefangenen. Was Superstars ja manchmal sicherlich auch sind.

Ein paar Stunden später waren sie dann auch wieder Tabellenführer – nach dem eigenen 3:2 beim Aufsteiger in Paderborn und der Leipziger Heimpleite gegen Schalke. Ausgerechnet die Königsblauen! Was macht der Wagner eigentlich mit denen richtiger als seine Vorgänger? Und hat Ex- Manager Heidel womöglich doch gar keine so schlechte Truppe zusammengestellt, wie ihm immer vorgehalten worden war?

Abends tat dann noch Mentalitätsfetischist Marco Reus das Seine dazu, drei Punkte im eigenen Stadion zu behalten gegen Bremen. Er und Gtze (!) drehten vorübergehend das Spiel, am Ende aber bleibt ein 2:2 und ein Drei- Punkte- Rückstand auf die Bayern.

Leverkusen fuhr schon traditionell die Punkte gegen Augsburg ein und auch Gladbach kann es auswärts offensichtlich besser als daheim und zeigte dies Hoffenheim, dessen Sponsor Hopp sowie dessen Kumpel Franz beim 3:0-Auswärtssieg. Ob sie sich bei der TSG immer noch so riesig über ihren Transferüberschuß freuen oder vielleicht doch allmählich ans Investieren in der Winterpause denken?

Mainz‘ Trainer Schwarz sah gelb-rot als erster Coach der Liga. Damit geht er in die Geschichte ein. Ob er selbst auch bald Geschichte sein wird? Die 05er sind nach wie vor sieglos. 0:1 gegen Wolfsburg hieß es diesmal. Nächste Woche geht es nach Paderborn, der letzte Tabellenplatz droht.

3 Gedanken zu “Fachwerk und Stückwerk

  1. Ich kenne Störmede sehr gut, weil dort eine ehemals enge Freundin von mir gewohnt hat und vermutlich immer noch dort lebt. Das dürfte in so einer kleinen Ortschaft sicherlich nicht unbemerkt gebleiben sein, dass sich die Fußballmillionäre aus Bayern dort die Ehre gegeben haben … 😉
    Und Paderborn kenne ich ebenfalls. Nach meinem Empfinden ist es eine selten häßliche und langweilige Stadt … Sorry, liebe Paderborner, das ist nur meine unbeutende Meinung und nicht böse gemeint. Ihr könnt ja nix dafür, dass das „Dreihasenfenster“ die größte Attraktion eurer erzkatholischen Kleinstadt ist … Bestimmt gibt es auch in Paderborn schöne Ecken – die Fußgängerzone in der Innenstadt gehört allerdings nicht dazu.
    Dafür haben eure Fußballer es den Münchner Bayern gestern Nachmittag richtig schön schwer gemacht. Toll, wie teuer Ihr euch verkauft, nie aufgesteckt habt und zweimal nach einem Rückstand wieder ins Spiel zurückgekommen seid. Das verdient Respekt. Hoffentlich werdet ihr dafür zeitnah auch endlich mal mit den verdienten drei Punkten belohnt.

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