Frust muß raus – aber wie?

Wenn schon auf die Dienste von Götze zurückgegriffen wird in der Schlußphase von Dortmunds 2:2 in Frankfurt, dann iost die Lage schon arg schwierig, darf man vermuten. Immerhin kam er so auf ein paar Minuten Bewegung, den späten Ausgleich konnte er aber auch nicht mehr verhidern und somit sind die Borussen Dritter.

Frustrierend für Kapitän Reus, der dann gleich am Sky- Mikro blaffte, man möge doch bitte nicht mit der „Mentalitätsscheiße“ kommen. Irgendwer muß es ja abkriegen, wenn es vorher nach neunzig Minuten nicht lief wie gewünscht. Und beim Publikum kommt das ja stets gut an dieser Tage. Denn manch ein Fan weiß ja nur zu genau, daß die Tore von den Berichterstattern geschossen oder verhindert werden. Oder war es doch der kritikempfindliche kickende Geldadel?

Na egal, immerhin blieb Manager Zorc in der Realität und meinte, „so spielt jedenfalls keine Spitzenmannschaft“. Da waren die Leipziger wesentlich abgezockter bei ihrem Sieg in Bremen am Vortag. Bayern hatte ja mit Köln den mit Abstand leichtesten Gegner. Der wähnte mehr als elf Bayer- Spieler gegen sich, den Schiedsrichter sowieso.

Trotzdem blieb Köln noch auf dem Oktoberfest, wenn man grad einmal in der Stadt ist. Die  Bayern müssen dort eh hin, Kovac durfte mit den Bayern- Oldies an einem Tisch sitzen. Eine reichlich subtile Art, ihm seinen Status zu verdeutlichen. Und Brazzo grinst dazu, eine Text haben ihm seine Bosse nicht dazu aufgetragen.

Düsseldorf verliert spät in Gladbach, das sich eine wenig rehabilitiert für die Pleite in der EL. Anfangs sah es allerdings ganz und gar nicht begeisternd aus.

Wolfsburg und Hoffenheim beschließen den Spieltag mit dem ersten Montagsspiel der Saison. Ob es Proteste gibt? Wahrscheinlich. Oder ob es nicht besser wäre, wenn die Fans diese Spiele schlichtweg ignorieren?

4 Gedanken zu “Frust muß raus – aber wie?

  1. Also Leipzig ist dann wohl die Mannschaft der Stunde. Die sind ja tatsächlich gut in die Saison gekommen.

    Mönchengladbach hat mal wieder im heimischen Stadion gewonnen. Wenn auch mit Hängen und Würgen.

    Borussia Dortmund wird wohl, wenn sie weiter so spielen, das Saisonziel nochmals überdenken müssen.

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